Optimale Versorgung durch orthopädische Einlagen        

 

Wie die Brille ist auch die orthopädische Einlage ein Hilfsmittel für die Erhaltung der Lebensqualität.

Sie ist nach dem Medizinproduktegesetz (MPG) ein Hilfsmittel, das individuell für Ihre Füße hergestellt wird. Die Kosten hierfür werden weitgehend von ihrer Krankenkasse übernommen, wenn ein Rezept vom Arzt vorliegt.

Nicht nur bei Fußbeschwerden, ist das konsequente Tragen von Einlagen sinnvoll, es hilft auch wie eine orth. Schuhzurichtung, Defizite der gesamten Skelettstatik zu kompensieren.

Fuß, Einlage und Schuh sollten optimal aufeinander abgestimmt sein, um eine erfolgreiche Versorgung zu erreichen.

Je nach Schuhtyp, sind spezielle Einlagen zu erstellen, deshalb ist es sinnvoll seine Schuhe zu gruppieren. Sportschuhe bedürfen z.B. spezieller Einlagen.

In Sicherheitsschuhen sollten nur vom Hersteller freigegebene Einlagen getragen werden, da sonst die Herstellerhaftung nicht gewährleistet ist.

Ihr Schuh sollte generell in der Ferse und am Spann angenehm fest sitzen. Auch in der Abrollbewegung, sollten Sie durch den Zehenschub nicht in der Schuhspitze anstoßen, somit vermeiden Sie Stauchungen der Vorfußgelenke, sowie Verkrampfungen, blaue Fußnägel, etc.

So wie Ihre Schuhe, sollten Sie auch mind. 2 Paar Einlagen (entspricht der Erstversorgung) im Wechsel tragen (die Formabdruck-Kosten werden nur für 1 Paar berechnet). Da orthopädische Einlagen nicht gewaschen werden dürfen, sollten sie schon aus hygienischen Gründen, nach dem Tragen aus den Schuhen genommen werden. Auf keinen Fall auf die heiße Heizung oder in die Sonne legen, sondern bei Raumtemperatur ca. 20 Std. auslüften. Dieser kleine Umstand bringt langfristig Wohlempfinden, man erreicht eine mind. 2x solange Haltbarkeit und spart somit auch Geld für Einlagen und Schuhe.

Grundsätzlich fühlen sich neue Einlagen beim ersten Tragen ungewohnt an, aber schon nach relativ kurzer Zeit, wird das Tragen durch die Fußwärme angenehm und Sie spüren die Entlastung.

Kontrollieren Sie dennoch regelmäßig Ihre Füße nach Rötungen, Druckstellen o.ä., besonders bei Kindern, Diabetes– und Allergieneigungen, damit wir rechtzeitig Abhilfe schaffen können.

Nach etwa einem halben Jahr sollten Sie Ihre Einlagen generell überprüfen lassen, nicht nur wegen eventueller Materialermüdung, sondern auch weil sich an Ihrer Statik Änderungen ergeben haben könnten. Das übernehmen wir gerne kostenlos und unverbindlich für Sie.

Nach der erstmaligen Versorgung von zwei Paar Einlagen, ist jeweils nach frühestens

6 Monaten eine weitere Versorgung von einem Paar möglich. Im Einzelfall kann die Versorgung aus medizinischen Gründen höher ausfallen, sowie bei Kindern im Wachstum.

ESBO Schuh-Technik

 

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